Dienstag, 20. Januar 2009

Aloha zum Zweiten - Kauai die gruene Perle

Kauai ist die aelteste Hawaii-Insel. Wie auf Big Island hat es auch hier ein Vulkan, der die Insel urspruenglich einmal geschaffen hat. Dieser Vulkun ist jedoch bereits vor 6 Millionen Jahren erloschen. Die Natur hatte deshalb viel Zeit, um Kauai in eine wahre Perle zu verwandeln. Sie schuf majestaetische Felsen an der Na Pali Kueste, schnitt einen grandiosen Canyon und schenkte dem Landesinneren viel Regen, waehrend die Kuesten sonnig sind. Pro Kilometer gibt es hier mehr Straende als auf jeder anderen Hawaii-Insel.



Blick in ein Tal mit Taro-Feldern. Taro ist das Symbol hawaiischer Kultur und war im alten Hawaii das Hauptnahrungsmittel. Es ist eine blaettrige Wurzelknolle die gebacken oder wie eine Kartoffel gekocht und verarbeitet wird. Heute wird Taro meist zu einer Paste, dem Poi, weiterverarbeitet. Poi wird als Beilage (sieht aus wie Kartoffelstock) serviert oder auch als Suessmittel in Pfannkuchen, Muffins und Brot beigemengt.



Im Nordwesten Kauai's erheben sich hoch aufragende Felsen ueber das bewegte Meer - die Na Pali Kueste. Sie unterbricht die Strasse rund um die Insel und sorgt dafuer, dass Kauai nicht umrundet werden kann. Autos gibt es hier keine, dafuer (laut National Geographics) eines der schoensten Wandergebiete. Die faltenartigen, gruen bewachsenen Felswaende, die sich direkt aus dem Ozean erheben, machen diese Region so einzigartig.

Der Waimea Canyon bietet einen Anblick, den man auf einer so kleinen und gruenen Insel kaum vermuten wuerde. Er wird daher nicht zu unrecht auch "Grand Canyon des Pazifiks" genannt. Natuerlich ist er kleiner, nur 22,5 Kilometer lang, und 1'070 Meter tief. Von verschiedenen Aussichtspunkten oder bei ausgiebigen Wanderungen laesst sich die Naturschoenheit des Canyons erleben. Die ueberwaeltigende Stille hier oben ist faszinierend. Unten in einem der Seitencanyons sieht man einen silbrig glaenzenden Fluss, der von Wasserfaellen (von bis zu 240 Metern Hoehe) gespiesen wird, Richtung Meer fliessen. Doch hoeren tut man gar nichts.



43 weisse Sandstraende legen sich wie eine Lei (Hawaiianische Blumenkette) um die Insel. Die Kueste besteht aus vielen groesseren und kleineren traumhaften Sandbuchten. Der 1'554 hohe Vulkankrater Waialeale liegt wie ein grosser, gruener Regenmagnet hinter den Kuesten, und scheint alle Wolken aufzusaugen. So bleiben es an den Stranden sonnig und trocken.



Im Winter ziehen hunderte von Humpback-Walen vom kalten Alaska hier in die warmen Gewaesser von Hawaii um sich fortzupflanzen. Maennlein sucht hier also Weiblein und sie versuchen durch Spruenge und Flossenschlagen zu imponieren und auf sich aufmerksam zu machen. Immer wieder ein fantastisches Schauspiel wie sich dieser schwere Meeressaeuger aus dem Wasser erheben kann.

2 Kommentare:

  1. Hallo ihr Lieben - so schön etwas mit euch mitzureisen, wenigstens gedanklich... Wollte mich schon lange mal melden, aber seit anfangs Jahr seucht die ganze Familie mehr oder weniger dahin. Wir wechseln uns gegenseitig ab mit Bindehautentzündung, Bronchitis, Fieber und jetzt z.Z. eine Magendarm-Geschichte. Uff, ganz schön anstrengend und ja dann hat Thomas auch jede Menge Arbeit, aber das ist ja nichts Neues. Seit heute geht es uns aber wieder etwas besser, dass lässt doch hoffen! Wir haben unsere Ferien 2009 auch schon geplant, aber mit den Kids sind eher Destinationen wie Arosa, Tessin, Jura und Mallorca angesagt. Thomas verbindet dann seine Geschäftsreise im Mai noch mit einem Besuch bei seinem Bruder in Colorado, worauf er sich riesig freut. Ansonsten keine News von uns - wir geniessen für einmal den Schnee, waren am Samstag auf dem zugefrorenen Türlersee und sonst viel mit den Schlitten unterwegs. Also, wir wünschen euch weiterhin so tolle Erlebnisse und wir sind schon auf den nächsten Bericht gespannt. Take care and enjoy! eure Nicole, Thomas, Anja und Elena

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  2. Hoi Ihr Lieben, wow das sieht ja schon superig aus eure Reise. Geniesst es weiterhin, in Zürich herrscht das Januarloch und alles ist grau in grau. Liebs Grüessli Marion

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Andy und Manuela freuen sich über Eure Kommentare